Therapiehund ASCO

Liebe Patienten,

Ich bin Bordercollie “Asco”. Am 1. Juni 2008 bin ich geboren, also genau am Kindertag. Schon als ganz kleiner Welpe habe ich in der Praxis bei einigen Therapien hospitiert. Inzwischen bin ich zu einem echten Therapiebegleithund ausgebildet worden. Das war wirklich nicht ganz so einfach. Ich habe zum Beispiel gelernt, auch auf die Kommandos von Kindern zu gehorchen. Das klappt schon ganz gut, sagt mein Frauchen. Ich muss nun auch fast jeden Tag in der Praxis arbeiten, am Wochenende habe ich aber frei. Mir macht die Arbeit mit den Patienten sehr viel Spaß. Ich freue mich über die Patienten, die pünktlich kommen – schließlich kann ich mit denen noch ein paar Minuten spielen. Am liebsten liege ich aber mit Kindern in der Hängematte oder auf der Schaukel. Auch die Entspannungstherapien sind toll – meistens schlafe ich sofort bei der ruhigen Musik ein.

Manchmal muss mein Frauchen mit mir schimpfen. Angst braucht vor mir aber niemand zu haben. Ich bin eben doch noch ein junger, dynamischer Rüde, der lernen muss, auch mal etwas zurückhaltender zu sein. Voller Spielfreude kann ich es an manchen Tagen kaum erwarten, bis der nächste Patient kommt. Und ganz selten schaue ich bei neuen Patienten etwas skeptisch, wenn wir uns das erste Mal sehen. Das ist aber wie bei euch Menschen, hat mein Frauchen gesagt.

Auf jeden Fall freue ich mich schon auf Euren Besuch in der Praxis.

Viele Grüße
Asco

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Was steckt hinter einer tiergestützten Therapie?

Unser Therapiebegleithund Asco wird gezielt in den Sitzungen eingesetzt, vorrangig um entweder durch ruhige Begegnungen entspannte Situationen zu schaffen oder kontrollierte Bewegungen mit Hilfe des Hundes zu fördern.

Besonders bei Kindern ist der Einsatz von Tieren während der Therapie sehr beliebt. Tiere geben Kindern direkte Rückmeldung auf ihr Verhalten – ohne zu bewerten. Egal ob jemand Probleme, Defizite oder Behinderungen hat, Tiere interssieren sich entsprechend ihren Bedürfnissen und Gewohnheiten. Kinder spüren sehr schnell, dass wenn sie sich an die “Tier-Regeln” halten, Reaktionen, beispielsweise eines Hundes, verlässlich und vorhersehbar sind.

Kindern fällt der Einstieg in die tiergestützte Therapie in den allermeisten Fällen sehr leicht, da sie intuitiv wissen, wie die Körpersparache von Tieren zu deuten ist.


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